Werler Stadthonig

Gutes aus der Natur

Januar - Dezember... Jeder Monat hat seinen Reiz

Juni:

Neben den Schwärmen, die wir bisher einfangen durften, konnten wir unseren Bestand auch durch Ableger vergrößern. Die Bildung von Ablegern, die dann vielleicht sogar in diesem Jahr schon, doch auf jeden Fall im nächsten Jahr auch Wirtschaftsvölker sind, unterbindet zudem noch den Schwarmtrieb.

Mai:

Die ersten Völkern haben schon genug Honig geerntet und qualitativ gut aufgearbeitet, so dass die erste Honigernte erfolgte. Die Frühjahrsblüte mit Rapsanteil muss nun nur noch entsprechend gerührt und dann fest werden, damit sie nach dem sog. "Auftauen" - ein leichtes Erwärmen, um das Abfüllen zu ermöglichen - in den Verkauf gehen kann.

April:

Gefühlt sind es in diesem Jahr viel mehr und deshalb werden wir auch öfter gefragt: Was mache ich, wenn ich einen Bienenschwarm sehe? Der beste Weg ist es, direkt einen Imker anzurufen oder anzuschreiben, z.B. uns. Schutzkleidung und Material stehen bereit, so dass wir zeitnah handeln können. Alternativ kann man auch die Stadt Werl anrufen, die sich dann wiederum bei einem Imker melden, doch der direkte Weg geht natürlich schneller...

März:

Aufgrund der Temperaturen konnten die Bienen in den vergangenen Wochen und Monaten nicht raus und da sie quasi "stubenrein" sind, wurde der Kot der letzten Monate in der sog. Kotblase gesammelt, Nun, da es wieder wärmer wird, können die Tierchen ihre Beute wieder verlassen, um auf dem sog. "Reinigungsflug" ihre Kotblase entleeren, bevorzugt auf hellem Untergrund, also erstmal keine Wäsche raushängen, auch wenn das Wetter dazu einlädt :-) 

Januar/Februar:

Honig ist nicht nur zum Essen da. Als Alternative zu Glühwein sind wir gerade dabei, uns mit dem Thema Honig-Whisky zu beschäftigen. Wenn er zum Verkauf bereit steht, ist das zu lesen unter "Honig / Preise".

November/Dezember:

Was machen die Bienen im Winter?
Wenn es zu kalt wird, kann eine einzelne Biene nicht überleben, weil der kleine Körper die Temperaturen nicht verkraftet. Wenn jedoch das Volk groß genug ist, also viele Tiere in der Beute leben, haben sie gemeinsam eine reelle Chance, gut durch den Winter zu kommen, da sie sich gegenseitig warm halten. Dabei hat auch wieder die Königin absolute Priorität! Sie ist der Mittelpunkt der sog. Wintertraube, zu der sich die Arbeiterinnen formieren. So geht auch die Körper-temperatur einer einzelnen Biene nicht allzu bedrohlich weit nach unten.

Oktober:

Der Sommerhonig von diesem Jahr kann nun auch abgefüllt und verkauft werden. Somit haben wir nun drei Sorten im Angebot:

Frühtracht mit Rapsanteil 
> hell, süß, cremig, fruchtig <

Sommerblüte mit Lindenanteil
> goldgelb, erfrischend, cremig, gut verträglich

Spättracht mit Eichenanteil (aus 2018)
> dunkel, leicht malzig/würzig, flüssig, belebend

August/ September:

Die zweite und letzte Honigernte des Jahres ist nun auch erfolgt. Jetzt heißt es: Rühren und Warten, bis der Honig abgefüllt werden kann: Honig aus der Sommerblüte, mit Linden- oder Eichenanteil.
Und bei der Arbeit mit den Tieren ist nun wieder einmal der Kampf gegen die Varroamilbe angesagt, damit die Belastung nicht zu groß wird, denn dann ist die "Produktion" der Winterbienen gefärdet und das Volk ist ggf. zu schwach für den Winter. Winterbienen haben eine Lebenserwartung von 6-8 Monaten. (Eine Sommerbiene lebt ca. 5-6 Wochen.) Das hat den unschätzbaren Vorteil, dass ein kontinuierlicher Bienen-Bestand vorhanden ist, der dafür sorgt, dass das Volk - insbesondere die Königin - warm gehalten wird und überleben kann.

Juli:

Dieses Jahr halten uns die Mädels echt auf Trab!!! :-( Wir haben einige Ableger gebildet und auch Schwärme eingesammelt, so dass die Anzahl der Völker jetzt sogar trotz Verkauf höher ist als zu Beginn des Jahres.

Juni:

Der Verkauf der Völker war eine weise Entscheidung, denn die ersten Völker sind schon wieder dazu gekommen. Warum? Um den Schwarmtrieb zu unterbinden: Wenn ein Volk zu groß wird, muss es geteilt werden. Das ursprüngliche Volk behält in der Regel seine Königin und der sog. Ableger bekommt die Brutzelle mit der neuen Königin.

Mai:

Es ist schon wieder soweit - der erste Honig dieses Jahres kann geerntet werden. Es handelt sich um Blütenhonig aus der Frühtracht, mit hohem Rapsanteil.

April:

Die Natur hat es dieses Mal gut mit uns gemeint, denn wir hatten keine Verluste und alle Völker sind stark und gesund. Das ist für uns eine gute Gelegenheit, die Anzahl zu reduzieren, denn der Zeit- und Kraftaufwand war im vergangenen Jahr doch grenzwertig.
Deshalb haben wir von einigen Völkern ein Gesundheitszeugnis erstellen lassen und die Bienen zum Verkauf angeboten.

März:

Vor der Ernte ...

....ist nach der Ernte.

So, der Darm ist wieder leer - der Magen aber auch :-( Die Natur bietet zwar auch jetzt schon einiges an, dennoch werden unsere Tierchen momentan zusätzlich auch noch mit Futterteig unterstützt, um sie zu stärken, damit sie fleißig Pollen und Wasser sammeln können für neuen Honig. Außerdem müssen sie sich jetzt auch wieder um die Brut der Sommenbienen kümmern. Die Winterbienen verabschieden sich langsam aber sicher, doch für reichlich Nachwuchs hat die Königin schon gesorgt.

Januar/Februar 2019:
Das Stichwort heißt "Reinigungsflug"

Wegen des kalten Winters mit Temperaturen unter 0°C war es den Bienen nicht möglich, rauszufliegen, um ihren Darm zu leeren. Da Bienen grundsätzlich nicht in dem eigenen Bienenstock Kot ablassen, weil sie vermeiden möchten, dass sich Krankheitserreger verbreiten, wurde der Kot der letzten Monate in der Kotblase gesammelt, die sich dadurch mit der Zeit auf ca. 70 Prozent des Hinterleibes ausweitet. Jetzt, wenn es wieder wärmer wird, können die Tierchen ihre Beute wieder verlassen, um auf dem sog. "Reinigungsflug" ihre Kotblase entleeren.
Dieses Verhalten hat zweifelsohne Vor- und Nachteile:
Da sich die Bienen (verständlicherweise) in unmittelbarer Nähe der Beuten und bevorzugt auf hellen Flächen erleichtern, bedeutet dass für Garten-Imker, wie wir es sind, dass die Wäsche erstmal noch im Haus bleibt, ggf. auch die der Nachbarn, und dass u.U. die Hauswand ein wenig leidet...
Vorteilhaft hingegen ist die Tatsache, dass diese Ausflüge für den Imker die erste Gelegenheit im neuen Jahr bieten, sich einen (kleinen) Überblick über Volksstärke zu verschaffen.
Damit ist quasi der "Startschuss" gefallen und die nächste Saison ist eröffnet - vorausgesetzt, es wird nicht nochmal so lange so kalt... :-(

Neues Jahr - neues Glück...

Dezember 2018:
Was macht ein Imker im Winter?

Beine hoch und "den lieben Gott einen guten Mann sein lassen"?!?
Oh nein - so einfach ist das nicht! Klar, an den Bienen selbst ist wenig genug zu tun, dass auch Zeit ist, die Beine hoch zu legen oder vielleicht sogar ein paar Tage weg zu fahren, denn je mehr Ruhe die Bienen in dieser Zeit haben, desto besser. Dennoch ist es auch unendlich wichtig, die äußeren Gegebenheiten immer im Blick zu haben! Und davon abgesehen ist der Winter auch ein guter Zeitpunkt, um sich schon auf den "Neustart" im Frühjahr vorzubereiten. Es ist nun Zeit, weitere Rähmchen zu bauen (wenn man sie nicht fertig kauft), Wachs einzuschmelzen, schon mal Mittelwände einzulöten und sich Gedanken zu machen über den aktuellen Stand der Dinge und einen möglichen Verlauf für das neue Jahr.


November:
Der Herbst ist da! Was passiert im Bienenvolk bei diesen kalten Temperaturen?

Gemeinsam haben Mensch und Biene im übertragenen Sinne den "Kühlschrank", aber im Gegensatz zur Technik, die ja eher ein Vorteil für die Lebensmittel ist, verändert sich der gekühlte Honig in den Waben des Stocks eher zum Nachteil:
Er wird zäh und es bedarf zusätzlicher Energie, um ihn wieder essbar zu machen. Die Bienen müssen mit einer speziellen "Flügelschlagtechnik" dafür sorgen, dass es in der Beute wieder wärmer und der Honig wieder flüssig wird.
Sie "zittern"  den Stock gewissermaßen warm, indem sie ihre Flügel quasi aushebeln, um nicht abzuheben, und erzeugen dann mit ihrer Flugmuskulatur ein Muskelzittern, um so aktiv Wärme zu produzieren und die Räumlichkeiten rund um die Königin bewohnbar zu machen.

Oktober:

Jetzt endlich ist auch der Sommerhonig so weit, dass er abgefüllt und verkauft werden kann. Somit haben wir nun drei Sorten im Angebot:

Frühtracht mit Rapsanteil 
> hell, süß, cremig, fruchtig <

Sommerblüte mit Lindenanteil
> goldgelb, erfrischend, flüssig, gut verträglich

Spättracht mit Eichenanteil
> dunkel, leicht malzig/würzig, flüssig, belebend

August/September:

Diese zwei Monate fordern sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit! Die letzte Honigernte erfolgte - in diesem Jahr durften wir neben dem Sommerhonig mit hohem Lindenanteil auch noch Honig mit hohem Eichenanteil ernten. Das ist eine besondere Sorte, die es nur zu bestimmten Wetterbedingen gibt.

Außerdem liegt in dieser Zeit die oberste Priorität auf die Überprüfung der Vollständigkeit von Völkern: Königin, Brut, Futter, Drohnenanteil etc... Das sind alles wichtige Aspekte, damit eine gute Überwinterung erfolgen kann. Und last but not least spielt die Varroabehandlung eine sehr große Rolle, um die Tierchen auch körperlich gesund und munter zu haben für den bevorstehenden Winter.

Ernten müssen wir in diesem Jahr nicht mehr. Alles, was die Arbeiterinnen jetzt nach Hause bringen, dürfen sie für den Eigenbedarf behalten.

Juli:

Die erste Honigproduktion in diesem Jahr haben wir erfolgreich abgeschlossen: Blütenhonig Frühtracht mit hohem Rapsanteil :-)

Jetzt kann der Verkauf weitergehen.

Infos und Bestellungen gerne über das Kontaktformular oder telefonisch oder persönlich




Juni:
Die erste Honigernte war erfolgreich.
Jetzt muss der Honig nur noch eine Weile ruhen, dann gerührt werden und dann steht er zum Verkauf bereit :-)
Aber wo lagern die Bienen denn eigentlich den Honig? Wie entsteht eine sog. Honigwabe?

Der "Rohling", den die Bienen entsprechend bearbeiten müssen, ist in der Regel ein Holz-Rähmchen (1) mit einer Wachsplatte, die in das Rähmchen eingeschmolzen wird (2). Bei der Platte ist ein Wabenmuster bereits vorgegeben und dieses wird dann von den Arbeiterinnen in mühevoller (!!!) Kleinstarbeit mit Wachs weiter ausgebaut. (3) Das Wachs produzieren die Bienen mit körpereigenen Wachsdrüsen.  Sie schwitzen sehr kleine Wachsplättchen aus und schaffen bei gutem Nektarangebot mehrere Waben pro Woche. Die einzelnen Zellen auf den Waben dienen aber nicht nur als Lager für Pollen oder Honig sondern sind auch der Ort, an dem die Königin ihre Eier legt und die jungen Bienen wachsen in den Zellen heran.
Hier auf dem Bild sind es aber Honigwaben. Auf Bild 4 ist, mit weißen Linien markiert, bereits ein kleiner Teil verdeckelter Honig zu sehen. Die Zellen werden von den Bienen mit Wachs verdeckelt, wenn der Honig reif ist. Wenn die ganze Wabe verdeckelt ist, ist das für den Imker oft ein gutes Zeichen, dass der Honig geschleudert werden kann. Dennoch ist eine weitere Kontrolle unumgänglich.   


April / Mai:
Der Frühling - für Imker die schönste Jahreszeit... und die spannenste! Während sich die Natur täglich sichtbar verändert, gibt es auch im Bienenvolk große Veränderungen, die unbedingt der vollen Aufmerksamkeit eines verantwortungsvollen Imkers bedürfen: Die Anzahl der Bienen erhöht sich immens und daraus resultiert die Gefahr, dass es den Tieren zu eng wird in der Beute und die Königin plant einen "Ausflug ins Freie" - klingt harmloser, als es ist, denn die Bienen möchten schwärmen und hängen dann ggf. beim Nachbarn im Baum oder sonstwo. :-(
Das ist für alle Beteiligten keine besonders große Freude und deshalb sind wir bestrebt, das Schwärmen zu verhindern. Das kann gelingen, wenn man den Tieren frühzeitig mehr Raum gibt, z.B. indem  man die Völker teilt und Ableger bildet. Wir haben es dieses Frühjahr schon 2x gemacht und vermutlich werden es nicht die einzigen Ableger von unseren teilweise sehr starken Völkern sein. Ableger erwirtschaften dieses Jahr noch keinen Honig, der verkauft werden kann. Sie brauchen ihre Vorräte zunächst für den Eigenbedarf. Im kommenden Jahr dann zählen diese Völker auch zu den Wirtschaftsvölkern und erzeugen - je nach Stärke - ggf. selbst wieder Ableger... Der Kreislauf der Natur :-)

März:

Glücklich und auch ein bisschen stolz dürfen wir berichten, dass uns von der Stadt Werl der Umweltpreis 2017 verliehen wurde.

Januar / Februar 2018:

Honig - ein geschätztes Lebensmittel

Schon seit vielen tausend Jahren wird Honig als etwas ganz Besonderes anerkannt und geschätzt - und dementsprechend auch die Bienen. Das liegt nicht nur daran, wie gut der Honig schmeckt sondern auch an der Tatsache, dass er heilende Auswirkungen auf den menschlichen Organismus hat.

Honig....
- bei Husten und Halsschmerzen:
Schon ein Teelöffel Honig pur oder in warmen Wasser sorgt z.B. abends vor dem Schlafen für eine spürbare Linderung der Beschwerden und somit auch für einen besseren Schlaf.

- bei Magen-Darm-Beschwerden:
Um dem Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust entgegen zu wirken, kann eine Flüssigkeit aus Zucker und Salz angereichert mit Honig gemäß einer Studie dafür sorgen, dass sowohl die Genesung als auch die körperliche Regeneration beschleunigt wird.

!!! Dennoch gilt, dass Honig kein Ersatz für Medikamente sein kann. Um festzustellen, welche Behandlung notwendig ist, sollte auch immer ein Arzt konsultiert werden !!!


FROHES NEUES JAHR! Und alles Gute für 2018!!!

Dezember 2017:





Wir wünschen allen einen frohe Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes und glückliches neues Jahr und unseren Imkerkollegen weiterhin viel Vergnügen und Erfolg bei ihrer Arbeit!

Oktober / November 2017:

Laut Kalender ist jetzt schon die Zeit, wo die Bienen sich auf die wohl verdiente "Pause" vorbereiten - sie bilden eine sog. Wintertraube rund um die Königin, um diese warm zu halten. Aber Bienen lesen keinen Kalender und die Temperaturen sind noch geeignet, um das ein oder andere Mal rauszufliegen...

Von Imkerseite sind die letzten Vorbereitungen für Herbst und Winter nun erfolgt, jetzt heißt es für Imker, "nur" noch gut beobachten, dass alles rund läuft, damit die Damen gesund und stark in ihre wohlverdiente Winterruhe starten können!

"Gerührt, nicht geschüttelt...." :-)
Die Honigverarbeitung ist auch abgeschlossen und der Verkauf startet wieder.
Dieser Honig hat einen hohen Lindenanteil und dementsprechend auch eine andere Konsistenz, andere Farbe und völlig anderen Geschmack, aber auch sehr lecker! :-)
Weitere Infos stehen auf der Seite "Honig / Preise" oder können über das Kontaktformular eingeholt werden.

September 2017:

Ungeachtet der Tatsache, dass die Bienen in diesem Jahr keinen Honig mehr abgeben müssen, ist es eine der wichtigsten Aufgaben des Imkers, den Futtervorrat im Blick zu haben und ggf. nach anderes Futter zu geben. Das kann Zuckersirup sein oder spezieller Futterteig, der in die Beuten gelegt wird.
Und auch die medizinische Behandlung zur Reduzierung der Varroa-Milbe spielt in dieser Zeit eine sehr große Rolle, da für die Durchführung - je nach Mittel - bestimmte Außentemperaturen vorhanden sein müssen...

August 2017: 

Die letzte Honigernte in diesem Jahr ist nun auch erfolgt, wird noch entsprechend bearbeitet und geht dann ebenfalls in den Verkauf. Dieser Honig hat einen hohen Lindenanteil und dementsprechend auch eine andere Konsistenz, andere Farbe und völlig anderen Geschmack, aber auch sehr lecker! :-)

Aktuell verkaufen wir Honig mit hohem Rapsanteil und wir schreiben hier, wenn der andere fertig ist.

Alles, was die Bienen ab jetzt sammeln, dürfen sie für den Eigenbedarf behalten, damit sie kräftig und gesund bleiben und gut durch den Herbst/Winter kommen...


Juli 2017:

Der Honig ist fertig und kann über das Kontaktformular, per Tel. oder persönlich angefragt werden (solange der Vorrat reicht...). Sortenbezeichnung und Kosten stehen auf der Seite Honig / Preise :-)

Juni 2017: 

Unsere Ableger entwickeln sich zufriedenstellend und von einigen Wirtschaftsvölkern durften wir nun den ersten Honig ernten. Mit dem Ertrag sind wir - angesichts der Wetterlage und anderer Umstände - sehr zufrieden.
Jetzt muss der Honig nur noch einige Zeit entsprechend bearbeitet werden, damit er lecker cremig in den Verkauf gehen kann :-)

Mai 2017:

Stichwort Schwarmstimmung:"
Entschuldigung, Herr Nachbar, Ihre Bienen hängen in unserem Baum..." Das ist uns glücklicherweise noch nicht passiert - TOI TOI TOI - aber es ist zu dieser Zeit keine Seltenheit, dass Bienenvölker aus ihrem Zuhause ausziehen und stattdessen eine andere Stelle belagern... Warum ist das so?
Dass ein Bienenvolk ausschwärmt, könnte u.a. daran liegen, dass es zu stark und die Behausung zu eng geworden ist. Dazu verlässt als erstes die Königin die Beute und eine nicht unerheblich Menge an Arbeiterinnen fliegen hinterher, denn die oberste Priorität ist es, die Königin zu beschützen! Diese sammelt sich dann mit ihrem Gefolge z.B. an einem nahe gelegenen Ast zu einer "Schwarmtraube".

Die Arbeiterinnen haben in ihrer Honigblase einen Vorrat, der es ca. 2-3 Tage ermöglicht, dort zu verharren. In dieser Zeit kann nach einer geeigneten Stelle gesucht werden, an der die Schwarmtraube dann einzieht und dort ein neues Volk aufbaut.  Das Schwärmen ist für die Bienen ganz natürlich - im Gegensatz zu den Gedanken eines Imkers, wenn plötzlich die Luft schwarz ist... :-(Für ihn hat das zur Folge, dass der Honigertrag erheblich leidet. Außerdem besteht auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Schwarm in der freien Natur nicht überlebt, weil entsprechende Behandlungsmethoden, z.B. im Hinblich auf Varroa etc. fehlen und das ist kein schöner Gedanke - weder für die Tierchen, noch für den Imker. Deshalb liegt von April-Juni der Schwerpunkt eines Imkers auch auf die Vorbeugung der Schwarmstimmung, z.B. durch die Bildung von Ablegern, um das Volk wieder kleiner werden zu lassen. Das haben wir in den vergangenen Tagen ausgiebig gemacht und wir sind froh darüber, denn jeder Ableger ist eine gute Basis dafür, dass es weitergeht - Vorausgesetzt, dass Wetter und Mensch mitspielen...

April 2017:

Was macht eigentlich ein Imker, wenn in einem Volk die Königin plötzlich nicht mehr da ist?
Im besten Falle erleichtert feststellen, dass das Volk aus eigener Kraft für eine Nachfolgerin gesorgt hat. Da es sich dabei um einen natürlichen Vorgang handelt, ist das für die Bienen optimal - für den Imker geht dabei jedoch wertvolle Zeit verloren und dieser Verlust wirkt sich auf den Honigertrag aus.
Eine Alternative ist das Nachkaufen einer Königin. Je nach Entfernung sogar über den Postweg! Wirklich? Wirklich! :-)
Dazu wird die Königin mit einigen Begleiterinnen ist ein kleines Kästchen mit Luftlöchern gesetzt, dass mit Futterteigmasse angefüllt und mit einer zusätzlichen Plastikklappe verschlossen ist. Kommen die Damen beim Imker an, wird die Klappe entfernt und das gesamte Kästchen in das entsprechende Volk gehängt, damit sich das Volk an den Geruch der Königin gewöhnen kann. Der Futterteig dient - neben der Versorgung der Könign während des Versands - als "Willkommensgeschenk" für die anderen und wird dankend angenommen. Diese knabbern von außen an dem Teig und die anderen von innen und so erfolgt langsam aber effektiv eine schrittweise Annäherung beider Seiten, die in der Regel zu einer harmonischen und vielversprechenden Zusammenarbeit führt.


März 2017:

In der Natur ist schon einiges zum Sammeln, trotzdem unterstützen wir unsere Bienen mit Futterteig, damit sie kräftig genug sind, um Honig zu sammeln und sich um die nächste Generation Brut zu kümmern.

Januar/Februar 2017:
"Reinigungsflug"

Im Winter können die Bienen nicht rausfliegen, um ihren Darm zu leeren, machen dies aber auch nicht im Stock sondern sammeln den Kot in der Kotblase. Wenn es wärmer wird, erfolgt der sog. "Reinigungsflug", um ihre Kotblase entleeren.
Das ist der Beginn für die nächste Saison.


Neues Jahr - neues Glück...


November / Dezember 2016:
Wir Menschen können jetzt problemlos die Heizung oder den Ofen anstellen und je nach Bedarf einfach zum (Kühl-)Schrank gehen, um uns mit Nahrung zu versorgen. Das sieht bei den Bienen ganz anders aus. Es wird immer schwerer, in der Natur Nahrung zu holen und ganz abgesehen davon bedarf es ein gutes Gespür, ob der kleine Bienenkörper diese Temperaturen verkraften kann und auch wieder zum Bienenstock zurück kommt.

Ein gewisser Verlust an Bienen ist dennoch auch von der Natur vorgesehen, denn im Sommer ist einfach mehr zu tun als im Winter und deshalb ist auch das Volk größer. Somit neigt sich nun langsam aber sicher das Leben aller sog. "Sommerbienen" dem Ende zu und die Königin produziert Winterbienen.
Da diese nicht so viel leisten (müssen), haben sie eine deutlich höhere Lebenserwartung: Sommerbienen leben ca. 5-6 Wochen, Winterbienen 6-8 Monate. Das hat den unschätzbaren Vorteil, dass ein kontinuierlicher Bienen-Bestand vorhanden ist, der dafür sorgt, dass das Volk - insbesondere die Königin - warm gehalten wird und überleben kann.
Und aufgrund der Zeitspanne kümmern sich die Winterbienen außerdem im Frühjahr um die neue Brut, also um die nächste Generation Sommerbienen, damit wieder ein junges, starkes Volk entsteht, das für eine gute Honigproduktion sorgt. :-) 

Damit den Bienen das Warmhalten der Beuten ein wenig leichter fällt, haben wir zudem die Größe der Kästen bei zwei Völkern wieder auf eine Zarge reduziert.


September/ Oktober 2016:
Die medizinische Versorgung zum Beseitigen der Varoa-Milben als Vorbereitung auf den Winter ist nun erstmal abgeschlossen und beginnt erneut im Dezember als unmittelbare Vorbereitung auf die Winterruhe.
Jetzt schon vorbereitet werden die Tierchen, indem sie ausgiebig gefüttert werden. So bleiben die "Reserven", die sie aufgrund des schönen Spätsommers mit gutem Wetter noch anlegen konnten, ein bisschen verschont und können dann später genutzt werden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Fütterung: Wir füttern je nach Volk mit Futterteig oder Futtersirup (Zuckerwasser).

Letzteres kommt in sog. Futtertaschen, in der dann auch Korken an der Oberfläche treiben, da Bienen nicht schwimmen können und ohne eine Schwimmhilfe elendig ertrinken würden. Die Futtertasche wird dann wie ein Rähmchen in die Zarge eingehängt und schon nach kurzer Zeit von den Bienen erkannt und dankbar angenommen. :-)

Ebenfalls dankbar zur Kenntnis genommen haben wir die gute Nachricht, dass der Sperrbezirk aufgrund der "Faulbrut" wieder aufgehoben ist. Hierbei handelt es sich um eine durch Bakterien ausgelöste, ansteckende Bienenkrankheit und deshalb dürfen innerhalb eines Radius von 1 km Umkreis um das betroffene Volk keine Tiere in oder aus dem Sperrbezirk genommen werden. Das ist jetzt vorbei und so hat eines unserer Völker den Standort gewechselt.

Leider ist es mittlwerweile fast unumgänglich, dass die Bienenstöcke eingezäunt oder unter Aufsicht stehen, da sie sonst zerstört, besprüht, angezündet oder geplündert werden. :-(


August 2016:
"Aller guten Dinge sind drei..." (Volksweisheit)

1. Honig schleudern
2. Medizinische Versorgung
3. Füttern

Langsam aber sicher neigt sich ein Bienenjahr dem Ende zu. Die Tierchen merken das insbesondere daran, dass die Menschen ihnen ein weiteres Mal - aber auch das letzte Mal für dieses Jahr - den Honig wegnehmen. Dieser Vorgang hat für die Bienen natürlich zunächst mal unangenehme Konsequenzen und damit sich dafür zumindest im Vorfeld der Stress in Grenzen hält, arbeiten wir für die Honigentnahme mit sog. "Bienenfluchten". Diese besondere Vorrichtung wird 24 Stunden vorher eingesetzt, damit die Bienen genug Zeit haben, in aller Ruhe den Honigraum zu verlassen und auf die Brutwaben in der Nähe ihrer Königin zu gehen. So kann die Honigernte für beide Seiten deutlich entspannter ablaufen...

Für uns, die wir nochmal eine erfolgreiche Ernte verzeichnen konnten, heißt das aber auch, dass wir den Tieren nun etwas anderes zum Futtern geben müssen. Zwar können sie alles, was sie nun dank des Wetters noch reinbringen, auch selbst konsumieren, doch das reicht bei Weitem nicht aus für den ganzen Winter!
Deshalb beginnt bald das Füttern mit speziellem Sirup.

Vorher jedoch erfolgt noch eine medizinische Versorgung zum Beseitigen der Varoa-Milben, damit die Bienen bestens vorbereitet sind, um den Winter gut zu überstehen.


Juli 2016:
"Bienen, die nur wohnen, nennt man Drohnen..." (Volksweisheit)

Langsam aber sicher endet die Zeit, in der die Königin begattet wird. Da für diese Aufgabe - und NUR für diese Aufgabe -  die Drohnen zuständig sind, werden die Herren der Schöpfung jetzt mehr und mehr in der sog. "Drohnenschlacht" von den Arbeiterinnen vor die Tür gesetzt.

Zunächst werden die Drohnen nicht mehr mit Nahrung versorgt und einige Tage später werden sie mit geballter Kraft aus dem Flugloch hinaus gedrängt. Würden sie bleiben, verbräuchten sie die für den Winter notwendi- gen Vorräte, ohne selbst etwas dafür zu tun, und das gesamte Volk würde darunter leiden. 


Juni 2016:
Wir pressen unsere Mittelwände selbst!Mit Hilfe einer Mittelwandpresse, die uns zeitweise vom Imkerverein zur Verfügung gestellt wird, können wir unsere Mittelwände selbst anfertigen. Nun nur noch in die Rähmchen einlöten und der Wabenbau kann beginnen :-)





Mai 2016:
Der erste Honig ist geschleudert!
Klebrige Geschichte ;-) aber mega spannend...und dank der tollen Unterstützung des Vorsitzenden vom Imkerverein haben wir jetzt sage und schreibe 40 Kilo (!!!) Honig gut verpackt kühl und dunkel im Lager stehen.

Der Honig ist schon jetzt sehr lecker, er braucht allerdings noch ein paar Tage, damit er so richtig gut schmeckt!
"Gut' Ding will Weile haben..." (Volksweisheit)

Es bleibt spannend....





April 2016:
Herzlich willkommen! It's a girl.... bzw. ca. 16000 "Mädels" :-)
Heute haben wir mit viel Brummen und Summen unsere ersten beiden Bienenvölker gekauft und nach Hause geholt. Jetzt brauchen die Tierchen erstmal Zeit, um sich zu akklimatisieren und dann zu orientieren.
Das geht besonders gut, wenn man abends, sobald alle Bienen in der Beute sind, den Kasten schließt und dann am nächsten Morgen, wenn der neue Flugtag beginnt, erst die Kästen wieder öffnet.







Februar 2016:
Das erste Treffen des Imkerkurses und somit der offfizielle Start-schuss für unser neues Hobby steht an. Der Kurs geht bis Mai und erfolgt je 1 Abend pro Woche für 120 Min. Wir sind gespannt, was auf uns zukommt und freuen uns schon jetzt darauf, auch neue Leute mit gleichen Interessen kennenzulernen, mit denen man dann ggf. im weiteren Verlauf Erfahrungen und Meinungen austauschen kann.